Das Prager Eltern-Kind-Programm (PEKiP) ***
PEKiP®  ist die Abkürzung für Prager Eltern- Kind Programm. „Prag“ bezieht sich dabei auf
den Prager Psychologen Jaroslav Koch, der am Institut für Mutter und Kind die
Bewegungsentwicklung der Babys im ersten Lebensjahr erforschte. Er entwickelte Spiel-
und Bewegungsanregungen, welche die Babys in ihrer Entwicklung unterstützen sollte.
Die Bochumer Psychologen Christa und Hans Ruppelt entwickelten zusammen mit
Mitarbeiterinnen auf dieser Basis „PEKiP“ in den siebziger Jahren als sozialpädagogische
Methode. Sie erarbeiteten auf Kochs Erfahrungen und Erkenntnissen basierend ein
Konzept, dass sich an Familien mit Babys im ersten Lebensjahr wendete.
Der gemeinnützige PEKiP e. V., Verein
für Gruppenarbeit mit Eltern und ihren
Kindern im ersten Lebensjahr wurde
1988 gegründet. Um der großen
Nachfrage an Gruppen gerecht zu
werden, führt der Verein die seit 1978
praktizierte PEKiP-Ausbildung für
Pädagogen weiter.
PEKiP® ist rechtlich geschützt und darf
ausschließlich von  Fachleuten mit
PEKiP®- Zertifikat angeboten werden.
PEKiP - Inhalte ***
Abseits von möglichen Ablenkern wie Hausarbeit oder Telefon haben Eltern während der
PEKiP®-Treffen einen Rahmen ihr Baby bewusst zu beobachten und gemeinsam Spaß zu
haben.
Im Verlauf  der wöchentlichen Treffen zeigen die Gruppenleiterinnen Anregungen, die dem
fortschreitenden Entwicklungsstand der Kinder entsprechen. Im Gegensatz zur
herkömmlichen Säuglingsgymnastik wird das Kind nicht passiv bewegt sondern es wird
angeregt selbst aktiv zu werden. Einfache Dinge aus dem alltäglichen Gebrauch wie
Schneebesen oder Schuhkartons sind da oft interessanter wie manch fertig gekauftes
Spielzeug. 
In der PEKiP®-Gruppe haben die Babys die Möglichkeit zum ersten Mal mit gleichaltrigen
in Kontakt zu treten das anfängliche Bestaunen oder vorsichtige Anfassen weicht später,
nahe am 1. Geburtstag , ersten gemeinsamen Spielen.
Die Eltern werden im Umgang mit ihren Babys achtsam begleitet und unterstützt. Sie
können Fragen stellen und sich austauschen. Alle Erziehungsthemen können  zur Sprache
kommen.  PEKiP®-Gruppenleiterinnen  hören zu, bestärken  und ergänzen wenn nötig
durch fachliche Informationen.
*** Aus einem Artikel
meiner PEKiP-
Regionalgruppe, an dem
ich mitgearbeitet habe.
Weiterführende
Informationen findet man
unter www.pekip.de und